KGN Briefkopf

Die Bretter, die viel Spass bedeuten

68 Schüler/innen der Klassen 8a, b und c stürzten sich gemeinsam Mitte März mit jeweils sechs Lehrer/innen und Mentoren in das weiße Abenteuer im Allgäu, das sich Skilandheim nennt.

Warum eigentlich? … Vielleicht weil sie gemeinsam etwas erleben, miteinander Spass haben wollen und nebenbei auch das Skifahren lernen möchten.

Mit über 40 Anfängern, d.h. Jugendlichen, die noch nie auf Ski gestanden haben, war das Aufgabenfeld für die Lehrer und Mentoren klar definiert – und damit auch die oberste Tugend: Geduld, Geduld und nochmals Geduld; Engelsgeduld!

Der Härtetest für beide Seiten kam am ersten Tag auf den Brettern, schon das Gehen mit diesen doch eher unbequemen Schuhen vom Busparkplatz zum Lift war für manche eine sportliche Herausforderung. Danach kam die spielerische Gewöhnung an das Gerät in fast nahezu ebenem Gelände ohne Lift – dazu einsetzender Dauerschneefall. Wie öde – immer mit den Ski wieder zum Startpunkt laufen, wo doch unweit davon der Lift läuft. Warum dann noch das Liften geübt wurde, wurde vielen erst bei der ersten Liftfahrt klar. Aber es wurde besser, nicht das Wetter, aber die Fahrkünste der Schüler/innen auf der Piste und im Lift. Die für die meisten doch recht ungewohnt lange sportliche Betätigung an frischer Luft konnte man bei der Rückfahrt im Bus in den Gesichtern ablesen. Diese kurze Regenerationsphase wurde intensiv genutzt, sie reichte aus, um das Betreuerteam nachts bis 1 Uhr vom Schlaf abzuhalten.

Nur das Wetter am zweiten Tag war von morgens an gleichbleibend schlecht, mit nassem Dauerschneefall, denn die Fahrkünste machten deutliche Fortschritte. Manchen machte es richtig Spass – dies galt ebenso für die sofort nach der Ankunft vor dem Haus tobende Schneeballschlacht, in der ordentlich Schnee verteilt und eingeseift wurde und sich Schüler-Lehrer-Schneewalzen durch den Vorgarten arbeiteten. Jan Lenz sowie Herr Lilje und Herr Remmer bewiesen Kampfgeist und Durchhaltevermögen und hielten die frechen Schüler klar in Schach.

Dann endlich am dritten Tag, am Nebelhorn schien die Sonne und zeigte die imposanten Alpen in gigantischem Panorama von allen Pisten. Da machte das Skifahren doppelt so viel Laune. Das galt auch für unsere Snowboarder und die Fortgeschrittenen-Gruppen, die mit Wonne auf allen schwarzen Pisten sportlich unterwegs waren. Die nun lifterfahrenen Anfänger meisterten die roten Pisten locker mit immer mehr Pflugroutine, die ersten übten sich bereits im Parallelschwung. Die Begeisterung für diesen Sport zeigte sich darin, dass viele Gruppen ihre Mittagspause verkürzten, um länger fahren zu können.

Am vierten Tag war das Skigebiet am Fellhorn unser Ziel. Und wenn Engel reisen (s. Anfang), scheint die Sonne. Das Ski-Virus hatte spätestens dann alle befallen, als die Schüler/innen ab Mittag selbstständig in Dreiergruppen frei auf für sie ausgewählten Pisten fahren durften. Die mutigen Anfänger lieferten ihr Meisterstück dann bei der Talabfahrt, die Könner genossen einfach die letzte Abfahrt .
Bevor am nächsten Tag die Heimreise angetreten wurde, wurde das Haus von den Schüler/innen gereinigt. Dies ging völlig reibungslos von statten dank der wahrscheinlich hundertfach erprobten Organisation von Detlev und seinem ganzen Team.

Dies gilt auch für unsere eigene Organisation, diese ist zwar erst vierfach erprobt und in diesem Jahr erstmals mit drei Klassen, dennoch lief alles sehr unproblematisch und reibungslos ab, was sicherlich dem tollen Lehrer-Mentoren-Team zu verdanken ist, das vorbildlich zusammengearbeitet hat! Vielen Dank an Euch alle. Wir hatten einen tollen Skilandheimaufenthalt und viel Spaß miteinander und zusammen – was zu beweisen war. (s.o.: warum eigentlich?)

Veröffentlicht am 09.05.2010, zuletzt geändert am  09.05.2010 • KGN » Schulleben » Außerhalb des UnterrichtsVerantwortlich: ZimStichwörter: , , , , , , ,