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Zirkus Fantasticus hatte Gastspiel am KGN

Dies sechsten Klassen zeigten besonderes Sportprojekt.

Mit vielen zusammen mit der Kunstlehrerin Gabriela Fritz selbst gestalteten Werbeplakaten lockte zum Abschluss des Schuljahres der „Zirkus Fantasticus“ mehr als 300 Zuschauer in die Sporthalle am Kreisgymnasium. Eingeladen hatten die beiden sechsten Klassen des Gymnasiums, die sich seit mehr als vier Monaten im Rahmen eines besonderen Zirkus-Sportprojekts mit den Sportlehrern Birgit Brand und Gerd Schaper auf die Zirkusvorführung vorbereitet hatten.

Schon im letzten Jahr hatte es ein Zirkusprojekt am KGN gegeben. Daraus haben unsere sechsten Klassen gelernt. Wir alle hatten uns vorgenommen, ein ganz besonderes Programm mit „Zirkusdirektor“ als Ansager, Akrobatik, Jonglieren, Clownnummern und Tanz zu zeigen. Die Musik kam teilweise „vom Band“ aber die Schulband mit Musiklehrer Guido Sutter hat zusätzlich live die Akrobatikvorstellungen unterstützt – wie im echten Zirkus eben.

90 Minuten non-stop Programm stand an – jede Schülerin und jeder Schüler machte bei Auftritten mit, die am besten ihren oder seinen Neigungen entsprachen. Mit einer fetzigen Tanznummer wurde begonnen, dann gab es einen Balanceakt auf dem Reck, einige ganz in schwarz gekleidete Buben zeigten einen ziemlich spektakulären Seilact und da wir viele Einradfahrer an der Schule haben, hatten hier auch zwei Gruppen je eine besondere Formation einstudiert. Genauso war es bei einer Inliner-Gruppe, die einen Slalomparcours in Formation abfuhr und zudem Sprunghindernisse aufgebaut hatte. Zwischendrin unterhielten die Clowns mit sportlichen Späßen, denn die Schüler mussten im Hintergrund Geräte ab- und umbauen.

Akrobatik beim Zirkusprojekt

Toll war, dass jede Nummer viel Beifall bekam, auch wenn nicht immer alles auf Anhieb klappte. Viel geübt hatten die „Pyramidenmenschen“, die verschiedene Menschenpyramiden aufbauten. In einem Zirkus dürfen die Jongleure nicht fehlen – hier gab es Jonglage mit bunten Tüchern und auch mit den klassischen Bällen. Ganz neue Ideen hatten die Schüler, die mit Rola, Devilsticks und Power Stacking antraten. Die Rola-Artisten hatten genauso wie die Buben in der „Devil-Stick“ Nummer fleißig geübt – hier klappte alles. Faszinierend fanden die Zuschauer aber auch die schnelle Becher – die „Power Stacking“ Nummer. Dabei müssen in einer bestimmten Reihenfolge Becher auf- und wieder abgebaut werden, so dass man eigentlich nur eine einzige schnelle fließende Bewegung mitbekommt.

Zirkusprojekt 2007

Weil zu einem echten Zirkus natürlich auch Sprung- und Saltovorführungen dazugehören, hatten einige ganz in Rot gekleidete Schüler einen ganz schnellen fliegenden Akrobatik-Act mit Matten und Trampolins einstudiert. Da abwechselnd in schneller Folge über Kreuz gesprungen wurde, haben alle die Daumen gehalten, dass die Artisten nicht zusammenstießen – auch hier gab es viel Beifall.

Direktorin Ingrid Schneider-Winter kam offensichtlich aus dem Staunen nicht heraus. Sie lobte alle, die mitgemacht hatten und meinte, sie hätte sich keine Minute gelangweilt. Sara, Anne und Lisa alle 11 und 12 Jahre alt, fanden die Vorstellung stellvertretend für die Zuschauer „topp“: „Fast wie im richtigen Zirkus – nur die Tiere fehlten“.

(Text von Jutta Schütz)

Veröffentlicht am 01.08.2007, zuletzt geändert am  29.09.2007 • KGN » Schulleben » VeranstaltungenStichwörter: , , , , ,