Informationen für die Eltern der Klassen 4
- Informationen
- Anmeldung
- Grundzüge des Allgemeinbildenden Gymnasiums
- Neuerungen in G8
- Arbeitsweisen und Ziele
- Abschlüsse und Übergänge
- Anforderungen an die Schüler
- Ein Schnelltest …
- Checkliste zur Auswahl eines Gymnasiums
- Ein Wörterbuch
- Kontakt
- Weitere Informationen
Sehr geehrte Eltern,
in wenigen Wochen entscheiden Sie gemeinsam mit Ihrem Kind über die Wahl der richtigen weiterführenden Schule.
Wichtige Hilfen bei dieser Entscheidung sind
- die Begabungen und Neigungen Ihres Kindes
- die Empfehlung der Grundschule
- die Informationsveranstaltungen der Schulen
- das persönliche Beratungsgespräch
Wir laden Sie herzlich ein, unsere Schule kennen zu lernen und informieren Sie
über Angebote und Termine für das Kreisgymnasium Neuenburg:
Informationen
Dienstag, den 13.03.2012 (17.30 – 20 Uhr)
Ab 17:30 Uhr Hausbesichtigung mit der Gelegenheit, die Klassen- und Fachräume, Werkraum, Mediathek und Aufenthaltsräume zu besuchen und sich über Unterrichts- und Schulprojekte zu informieren, Bewirtung in der Cafeteria!
Um 19:00 Uhr Information in der Aula für die Eltern, Sportparcours in der Sporthalle für die Kinder (bitte Sportzeug mitbringen)!
Gerne können Sie auch einen Termin für ein persönliches Gespräch mit uns vereinbaren!
Anmeldung
- Mittwoch, den 28.03.2012 (14 – 18 Uhr)
- Donnerstag, den 29.03.2012 (14 – 18 Uhr)
Zur Anmeldung Ihres Kindes vereinbaren Sie bitte einen Anmeldetermin ab Mittwoch, den 14.03.2012 in der Zeit von 9 – 12 Uhr (Telefon 07631/93798-10), damit wir für Sie die Wartezeiten kurz halten können.
Zur Anmeldung benötigen Sie
- die Geburtsurkunde Ihres Kindes und
- das Formular der Grundschule für die weiterführende Schule (Blatt 5).
Grundzüge des Allgemeinbildenden Gymnasiums Baden-Württemberg
- 8 Schuljahre für den direkten Weg zum Abitur–Breite Allgemeinbildung
- Neue Schul- und Lernkultur: Warum und wie soll etwas gelernt werden?
- Kompetenz in Fremdsprachen mit zwei Pflichtfremdsprachen in der Orientierungsstufe je nach Angebot der Schulen
- Förderung der ästhetischen Kompetenz
- z.B. durch die Fächer Musik und Bildende Kunst
- Profilwahl in Klasse 8 ( sprachliches Profil mit dritter Fremdsprache, oder naturwissenschaftliches Profil, Musikprofil, Kunstprofil, Sportprofil, bilingualer Zug)
- je nach Angebot der Schulen
- Unterricht nach Bildungsplänen (Kernkurrikulum umfasst 2/3 der Unterrichtszeit, Schulkurrikulum 1/3 der Unterrichtszeit zur Ergänzung und Vertiefung)
- Standards werden in Diagnose- und Vergleichsarbeiten (DVA) nach Klasse 6 und 8 in zwei Hauptfächern überprüft, Grundlage für die DVA ist das Kerncurriculum
- Evaluation und Qualitätskontrolle der Schulen
Neuerungen in G8
- Schulkonzepte beeinflussen Schulcurriculum, Kontingentstundentafel und Verwendung von max. 10 Poolstunden
- Zwei Pflichtfremdsprachen ab Klasse 5 oder 6 (je nach Schule)
- Betonung der Bereiche Fachkompetenz, Methodenkompetenz, Sozialkompetenz und Personelle Kompetenz
- Verstärkung der Erziehungspartnerschaft Schule–Elternhaus
- NWT – Naturwissenschaft und Technik als Profilfach ab Klasse 8
- Rhythmisierung des Schulalltages durch Projektarbeit, Nachmittagsunterricht und Ganztagesangebote
- Hausaufgabenbetreuung
Arbeitsweisen und Ziele
- Vermittlung von fachspezifischem Grundlagenwissen
- Einüben fachtypischer Methoden
- Umgang mit neuen Medien
- Schulung des theoretischen und analytischen Denkens
- Herstellung von Fächer übergreifenden Beziehungen
- Selbständige Erschließung neuer Wissensgebiete
- Darstellung von komplizierten Sachverhalten in Wort und Schrift
- Erziehung zu Logik, Systematik und sachlicher Argumentation
- Kritische Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Werten und Normen
- Einbeziehung von Geschichte und Politik
- Förderung der personalen und sozialen Kompetenzen
- Förderung der sportlichen und musischen Fähigkeiten
- Vorbereitung der Studien- und Berufswahl
Abschlüsse und Übergänge
- Allgemeine Hochschulreife mit dem Abitur nach Klasse 12 zur Erlangung der Studierfähigkeit und als Voraussetzung für Ausbildungsberufe mit anspruchsvollem intellektuellem Anforderungsprofil
- Mittlere Reife nach Klasse 10 – möglicher Übergang in berufliche Gymnasien
- Möglicher Übergang auf berufliche Gymnasien ohne Mittlere Reife nach Klasse 9
- Wechsel der Schularten in der Orientierungsstufe Klassen 5 und 6 nach eingehender Beratung
Anforderungen an die Schüler
- Freude am Lernen und abstrakten Denken
- Freude am Experimentieren und Beobachten
- Bereitschaft, sich mit allen Unterrichtsinhalten zu befassen
- Denken in Zusammenhängen
- Vielseitige Interessen
- Hohes Maß an Konzentrationsfähigkeit
- Durchhaltevermögen und Frustrationstoleranz
- Fleiß und selbständiges Arbeiten
Ein Schnelltest …
… der jedoch auf keinen Fall eine individuelle Beratung ersetzen kann
- Mein Kind lernt gerne und freiwillig
- Es arbeitet zügig und konzentriert
- Lesen und Rechtschreibung machen ihm wenig Probleme
- Es schreibt fantasievolle Aufsätze
- Es kann über ein Erlebnis zusammenhängend berichten
- Mein Kind macht gerne Denksportaufgaben
- Es kann sich gut selbst beschäftigen
- Mein Kind hält auch bei Problemen gut durch
- Es hat viele Interessen
Checkliste zur Auswahl eines Gymnasiums
- Wie sieht das Schulkonzept der Schule aus (z.B. Ganztagesschule, inhaltliche Schwerpunkte, Angebote)
- Welche Eingangsfremdsprachen werden angeboten und ab wann
- Welche Profile ab Klasse 8 bietet die Schule an (z.B. naturwissenschaftliches Profil, Musikprofil, Kunst, Sport)
- Welche 3. Fremdsprache wird angeboten (z.B. Italienisch, Spanisch, Latein)
- Wie sieht die Kontingentstundentafel der Schule aus (Verteilung der Wochenstundenzahl und Fächer auf die Jahrgänge)
- Wozu werden die Poolstunden verwendet (z.B. Methodentraining, Klassenstunde)
- Wie sehen die außerunterrichtlichen Angebote der Schule aus (z.B. Schulprojekte, Schulpartnerschaften, Arbeitsgemeinschaften)
- Wie sehen die organisatorischen Aspekte aus (z.B. Betreuung in der Mittagspause, Hausaufgabenhilfe, Spielmöglichkeiten, Schulweg, Klassengrößen)
- Welche Übergangsverfahren und Förderangebote gibt es (z.B. Klassenpaten, Förderkurse)
Ein Wörterbuch
- Bildungsplan: Der Bildungsplan 2004 greift allgemeine Bildungsziele auf, die für die Entwicklung junger Menschen in unserer Gesellschaft unabdingbar sind, und gibt zwei Drittel des Jahresunterrichtes als Pflichtprogramm in den einzelnen Fächern vor.
- Bildungsstandards: Diese legen fest, was Schülerinnen und Schüler zu einem bestimmten Zeitpunkt können sollen. Die Bildungsstandards beschreiben vier Arten von Kompetenzen: fachliche, methodische, soziale und personale Kompetenz.
- GFS: Die Gleichwertige Feststellung von Schülerleistungen ab Klasse 7 entspricht von Anspruch und Umfang einer Klassenarbeit in einem Fach und wird vom Schüler selbständig und eigenverantwortlich durchgeführt. Kriterien und Benotung werden mit dem Fachlehrer besprochen, die Note wird wie eine zusätzliche Klassenarbeit in diesem Fach bewertet.
- Kontingentstundentafel: In ihr wird die Gesamtstundenzahl eines Faches für die Klassen 5 –10 festgelegt. Wie diese Jahreswochenstunden auf die beteiligten Fächer und Schuljahre verteilt werden, entscheidet jede Schule selbst und kann damit eigene Schwerpunkte setzen.
- NWT: Die Abkürzung steht für das neue Fach Naturwissenschaft und Technik. Dieser Fächerverbund wird im naturwissenschaftlichen Profil von Klasse 8 bis 10 als Hauptfach mit jeweils 4 Wochenstunden angeboten. Jede Schule erstellt ein Programm aus verschiedenen Modulen.
- Kerncurriculum: Dort werden die verbindlichen Bildungsinhalte für die einzelnen Fächer beschrieben. Es legt circa 2/3 des Jahresunterrichtes fest. Die Inhalte sind Gegenstand der Vergleichsarbeiten.
- Schulcurriculum: Dieses gibt der Schule pädagogischen Gestaltungsspielraum für die Vertiefung und Ergänzung des Kerncurriculums durch zusätzliche Lernangebote. Auch können schulspezifische Inhalte zur Umsetzung des Schulkonzeptes behandelt werden.
- Stundenpool: Jedes Gymnasium hat einen freien Stundenpool von max. 10 Stunden verteilt auf die Klassen 5 -10 zur Verfügung. Diese Stunden werden für Fördermaßnahmen wie Klassenstunde oder im Rahmen des Schulkonzeptes für besondere Projekte vergeben.
- Vergleichsarbeiten: Vergleichsarbeiten, auch Jahrgangsarbeiten oder Diagnose- und Vergleichsarbeiten (DVA) genannt, stellen nach Klasse 6 und 8 mit zentral in BW gestellten Aufgaben fest, ob die im Bildungsplan vorgegebenen Bildungsstandards auch erreicht wurden. Für die Schule sind sie ein wichtiges Instrument der Qualitätskontrolle, für die Schülerinnen und Schüler eine Rückmeldung über ihren persönlichen Leistungs- und Kenntnisstand. Fachliche Schwerpunkte und Ziele für Klasse und Schüler können für die neue Klasse, also Klasse 7 oder 9 festgelegt werden.
Kontakt
Kreisgymnasium Neuenburg
Freiburger Str. 38
79395 Neuenburg
Tel.: (07631) 93798-10
Fax: (07631) 93798-20
E-Mail: kgn@breisgau-hochschwarzwald.de
Schulleitung: Ingrid Schneider-Winter
Stellvertreter: Jürgen Kaltenbacher
Schulsträger: Kreis Breisgau-Hochschwarzwald
Weitere Informationen
Ingrid Schneider-Winter, Schulleiterin
