E-Mail Weiterleitung einrichten
Wenn man sich eine neue eMail-Adresse zulegt, möchte man sicher stellen, dass keine Mails verloren gehen, falls jemand vergisst, sein Adressbuch zu aktualisieren. Andererseits ist es mühsam, immer wieder nachzuschauen, ob jemand eine Mail an die alte Adresse geschickt hat. Eine dauerhafte Weiterleitung erspart diese Mühe.
Die dauerhafte (permanente) Weiterleitung ist auch in einem zweiten Fall nützlich: oft macht es Sinn, mehr als eine eMail-Adresse zu benutzen, z.B. eine „wertvolle“ für den Kontakt mit vertrauenswürdigen Freunden und eine „Wegwerfadresse“ für all die Situationen, in denen man zur Registrierung eine eMail-Adresse angeben muss. Da man nicht weiß, wie jeder x-beliebige Anbieter eines Forums oder Newsletters mit den registrierten eMail-Adressen umgeht, sollte man hierfür eine zweite Adresse benutzen, die man zur Not problemlos löschen kann, falls die SPAM Mails überhand nehmen. Während diese Adresse in Benutzung ist, lässt man ebenfalls alle Mails an die gute Adresse weiterleiten.
Der folgende Beitrag erklärt, wie man eine solche Weiterleitung bei GMX, Web.de und Google Mail einrichtet.
GMX
Bei GMX loggt man sich zunächst ein und klickt dann im Startbereich auf den Link in der linken Navigationsleiste.
Es öffnet sich ein Untermenü, in dem man den Link auswählt.
Nun ist man im Filterbereich und kann mit dem entsprechenden Link einen neuen Filter erstellen.
Der Filter soll für alle Mails gelten. Daher wählt man das entsprechende Kästchen aus und klickt auf .
Der nun folgende Dialog legt fest, was genau mit den Mails passieren soll. Um das GMX Postfach auf Dauer übersichtlich zu halten, sollte man außer der Weiterleitung noch einige andere Regeln festlegen:
- Die Mails sollten als gelesen markiert werden,
- eine Kopie soll an die gewünschte Adresse verschickt werden,
- die eingegangenen Mails sollen in einen Ordner „Archiv“ verschoben werden, damit sie den Posteingang nicht blockieren.
Diese Einstellungen lassen sich nacheinander durchführen. Die eMail-Adresse, an welche die eingehenden Mails weiter geleitet werden sollen, gibt man direkt ein und klickt .
Anschließend wählt man die nächste Option aus. Wenn man noch keinen Ordner „Archiv“ hat, kann man ihn direkt an dieser Stelle anlegen.
Zuletzt klickt man .
Nun gibt man der Filterregel noch einen aussagekräftigen Namen und klickt .
Web.de
Bei Web.de wählt man nach dem Einloggen den Menüpunkt aus der linken Navigationsleiste.
Anschließend klickt man in der nun horizontalen Navigation den Punkt an.

Im Bereich wählt man den Unterpunkt .

Nun kann man die Weiterleitung einrichten. Man schaltet sie zunächst auf , gibt eine Zieladresse ein (das ist die Adresse, an die alle Mails weiter geleitet werden sollen) und klickt anschließend .
Google Mail
Nach dem Einloggen bei GMail klickt man rechts oben auf .

Im Bereich wählt man den Punkt .

Hier legt man dann fest, dass eine werden soll und gibt eine an.
Darunter wählt man aus, dass die Kopie der Mail, die in Google Mail bleibt, archiviert werden soll (damit der Posteingang nicht mit der Zeit überläuft). Zum Schluss klickt man auf .
Fazit
Die gezeigten Einstellungen ersparen im Alltag viel Mühe, weil man immer nur eine eMail-Adresse abrufen muss. Man stellt außerdem sicher, dass keine Mails verloren gehen, wenn ein Kontakt vergisst, eine Mail an die „richtige“ Adresse zu schicken.
Übrigens: dieser Vorgang ist nicht zufällig bei Google Mail am wenigsten kompliziert. Dieser eMail-Service lässt sich mit Abstand am einfachsten bedienen und konzentriert sich auf das Wesentliche. Er bietet außerdem deutlich mehr Speicherplatz als z.B. Web.de.
Bei Google Mail erhält man lediglich Textwerbung und muss nicht (wie bei GMX oder Web.de) unzählige Grafiken zuerst herunterladen, um anschließend von ihnen abgelenkt zu werden. Wenn man gar keine Werbung sehen möchte, kann man sie mit einem entsprechenden Add-On für den Firefox Browser ausblenden.
Manche Kritiker bemängeln allerdings, dass Google inzwischen allzu viele Daten von Nutzern verwaltet. Ob man seinen Mailverkehr lieber Google oder lieber einem deutschen Dienst anvertraut, muss am Ende jeder selbst entscheiden.






