Brückenbau im Kleinen und im Großen
Im NwT-Unterricht der Klasse neun steht u.a. die Einheit „Brückenbau“ auf dem Programm.
Brückenbau im Kleinen: Spaghettibrücken
Die Schüler hatten die Aufgabe, aus Spaghetti und Heißkleber Brücken zu bauen, die mit möglichst effizientem Materialeinsatz einen „Abgrund“ von vierzig Zentimeter überbrücken können. Hierzu sollten die Schüler zunächst ohne theoretische Vorkenntnisse „nach Gefühl“ vorgehen.
Die beste Brücke baute die Gruppe „Humboldt“ (Julia Basler, Dominik Drexler, Anna Reif und Sarah Renz): ihre Bogenbrücke mit Fachwerk-Unterstützung trug bei einem Eigengewicht von ca. 575 Gramm stolze 20,5 Kilogramm Last.

NwT-Gruppe „Humboldt“: Sarah, Dominik und Julia (Anna fehlte an diesem Tag).

Die Siegerbrücke: sie trug eine Last von 20,5 kg!
Nach dieser Experimentierphase ging es daran, einige physikalische und konstruktionstechnische Grundlagen zu erarbeiten, denn am Ende soll eine zweite Brücke gebaut werden, welche mit weniger Material mehr Last tragen soll.
Neben den physikalischen Grundlagen, die wir im Unterricht erarbeiteten, gehören auch Materialtests und Recherchen über historische und aktuelle Brückenkonstruktionen zum Arbeitsprogramm der Schüler.
Brückenbau im Großen: Brückenbaustelle am KGN
Da wir momentan gerade eine Brückenbaustelle „vor der Haustür“ haben (Bau einer Fahrrad- und Fußgängerbrücke über die B 378), bot es sich an, einmal Einblick in die Arbeit der Profis zu nehmen. Daher besichtigten wir am Freitag, 17.10.2008 die Baustelle.
Herr Schwendemann, der die Arbeiten für die Firma Meurer Bau vor Ort leitet, zeigte uns zunächst die Baupläne und erklärte, welche Herausforderungen beim Bau dieser Brücke und beim Brückenbau allgemein zu meistern sind. Anschließend machten wir einen Rundgang über die Baustelle.
Wir danken Herrn Schwendemann herzlich dafür, dass er sich die Zeit genommen und uns so kompetent und ausführlich die Arbeiten erklärt hat. Vielen Dank auch an die Firma Meurer Bau, dass sie diesen Besuch ermöglicht hat.

