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KGN-Schüler haben den Dreh raus – Schülerschar im Waveboard-Fieber

„Können wir heute wieder Waveboard fahren“, war eine häufig an die Sportlehrer/innen am KGN herangetragene Bitte von den Schüler/innen vieler Klassen. Woher kommts?

Die Firma Streetsurfing, die die Waveboards herstellt und vertreibt, hat dem KGN 18 Waveboards für genau eine Woche geliehen, damit wir diese mit den Schüler/innen auszuprobieren.

Dazu mussten erst einmal die Sportlehrer/innen diese Technik erlernen.
Sie taten dies in derselben Weise wie später die Schülerschar. Zunächst versucht man, gestützt und gehalten von einem Partner, das Gerät kennenzulernen und vor allem sich darauf zu halten. Das ist zunächst gar nicht so einfach, denn das Waveboard hat nur zwei Rollen, eine vorne und eine hinten. Im Gegensatz zum Skateboard, welches eine einheitliche Standfläche bietet, ist das Waveboard fast zweigeteilt mit einer Standfläche für einen Fuß vorne und ein Fläche für den hinteren Fuß. Diese beiden Teilflächen sind zusätzlich noch leicht gegeneinander beweglich. Die Aufgabe für jeden einzelnen war nun, eine wellenförmige Bewegung (daher der Name Waveboard) ausgehend von der Hüfte zu erzeugen, um das Board in Bewegung zu halten, und darauf stehend zu fahren.

Zu diesem Erfolg kamen die Großen wie die Kleinen relativ schnell, d.h. innerhalb von 10-30 Minuten. Dann musste man nur noch das selbstständige Aufsteigen mit anschieben (ähnlich wie beim Roller fahren) erlernen und schon konnte man Waveboard fahren! Echt Klasse.

Dies war mit Sicherheit ein wesentlicher Grund für die allgemeine Begeisterung für dieses Gerät.

Der schnelle Lernerfolg führte meistens innerhalb einer Doppelstunde zur weiteren Optimierung der Fähigkeiten und Fertigkeiten. Man perfektionierte das Kurvenfahren durch Slaloms, veranstaltete Wettfahrten, übte das Aufspringen auf das liegende Board mit sofortigem Losfahren. Manche stellten sich zu zweit auf das Board und versuchten den synchronen Hüftschwung, sehr anspruchsvoll. Es wurde auf den Boards fahrend gekickt, Basketball gespielt bzw. einfaches Zuwerfen und Fangen eines Balles geprobt.

All das machte einfach Spass und Gaudi, wenn man – wörtlich – den Dreh raus hatte!

Wen wundert es, dass seitdem immer mehr Schüler/innen mit eigenen Waveboards auf dem Schulhof gesichtet werden.

Veröffentlicht am 22.06.2010, zuletzt geändert am  22.06.2010 • KGN » Unterricht » SportVerantwortlich: ZimStichwörter: , , , , ,